SPD AGS Innovationspreis 2014 ging u. a. an die Genua mbH, ein Unternehmen im Landkreis München

Arbeit & Wirtschaft


Preistärger Dr. Markus Harlander (3. vl) und Michael Barth (3. vr)

 

Für uns von der AGS München Land ist es eine große Freude, dass das von uns vorgeschlagene Unternehmen einer der diesjährigen Preisträger des AGS IT-Innovationspreises wurde. Der Preis unter dem Motto "Mit Sicherheit IT-Sicherheit" wurde unter drei Preisträgern aufgeteilt. Ein Preis ging nach München Land. Genua mbH erhielt den Preis zurecht als nachhaltig wirtschaftendes und sozial engagiertes Unternehmen.

Die Preisverleihung war im Anschluss an die Diskussion: „Brave New World: Wie Big Data unsere Gesellschaft verändert.“

Den Preis erhielt Genua insbesondere für die Entwicklung des Security Labtop cyber-top. Mit diesem Laptop können hochsichere Daten von unsicheren Anwendungen getrennt werden. Eine neuartige Mikrokerntechnologie erzeugt getrennte Bereiche, so dass hochsensible Daten nicht über unsichere Anwendungen angegriffen werden können. Die AGS München Land gratuliert Genua mbH herzlich zum Innovationspreis.

Die Preisverleihung war im Anschluss an die Diskussion: „Brave New World: Wie Big Data unsere Gesellschaft verändert.“

Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin der Teramark Technologie GmbH und Big Data Expertin, erläuterte, wie Suchalgorithmen funktionieren und wie diese unser Alltagsleben beeinflussen können. Sascha Lobo, Autor und Strategieberater, veranschaulichte wie die zukünftigen Entwicklungen sogar biologische Funktionen messen werden. Als Beispiel diente die Entwicklung einer smarten Kontaktlinse welche den Blutzuckerspiegel misst. Eine schöne neue Welt, welche jedoch eine gewisse Gefahr von Machtkonzentration durch Datenmissbrauch birgt. Robert Maier, Founder/Managing Director von ladenzeile.de, brachte die Sichtweise der IT-Gründer auf dieses Thema nahe. Brigitte Zypries, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, vertrat Sigmar Gabriel und stellte die Position der SPD dar. Moderiert wurde die Diskussion von Gesche Joost, der Internetbotschafterin für Deutschland. Trotz lebhafter Diskussion über das Für und Wider konnten sich alle auf den Punkt einigen, dass diese Entwicklungen international jedoch grundrechtsrelevant sind. Somit muss bei dieser Entwicklung darauf geachtet werden, dass die Interessen der Allgemeinheit genügend Platz in der zukünftigen Gestaltung finden. Gleichzeitig war man sich einig, dass noch einiges für eine bessere Gründungskultur für IT Unternehmen getan werden muss (siehe 1:04). Gleiches Recht für alle sollte hier gelten. Eine Befürchtung ist, dass wir technisch versierten Personen hier in Deutschland nicht halten können, da wir nicht genügend Liquidität für entsprechende Start Ups im Markt haben. Dabei geht es aber auch darum, keinen Techno-Nationalismus aufzubauen. Eine allgemein bessere Kultur mit mehr Mut zum Risiko in diesem Bereich würde jedoch helfen. Da ist jedoch nicht nur der Staat gefragt.

 
 

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